Noch während des zweiten Weltkriegs ein Militärflughafen, hat der Flughafen Verona Villafranca seine Aktivität als ziviler Flughafen in den frühen Sechzigern mit einigen Charterflügen nach Nordeuropa und täglichen Verbindungen mit Rom aufgenommen. Seit Ende der siebziger Jahre haben die Provinz, die Komune und die Handelskammer von Verona ein erstes Unternehmensprojekt begonnen, welches den veronesischen Landeplatz zu einem eigenständigen Flughafen machen sollte. So entstand im Dezember 1978 die Verwaltungsgesellschaft Flughafen Valerio Catullo von Verona Villafranca Spa, an welcher auch die Komunen die dem Flughafen angrenzen teilhaben, Villafranca und Sommacampagna, die Provinz Trento (als Aktionär), Brescia, Bozen und weitere institutionelle und wirtschaftliche Körperschaften des Territoriums.

Im Jahr 1990 wurde, um dem stetigen Zuwachs an Luftfahrtverkehr gerecht zu werden, eine grundlegende Aufwertung des Flughafens vorgenommen, mit einer bemerkenswerten Erweiterung der Flugstellplätze und der Autoparkplätze, sowie auch eine Verbindung zu den neuen Tangentialstraßen, welche für die Fußballweltmeisterschaft realisiert wurden, mit einer fühlbaren Verbesserung der Erreichbarkeit.

Im Jahr 1995 zählt der Flughafen erstmals eine Million Passagiere im Jahr und nur fünf Jahre später, 2001, überschreitet er die zwei Millionen Grenze.

Im Jahr 2006 hat der Flughafen von Verona erstmal in seiner Geschichte mehr als 3 Millionen Passagiere im Jahr befördert.

Das Wachstum des Luftverkehrs am veronesischen Flughafen ist graduell und konstant und wurde von einer parallelen Entwicklung der Empfangsstrukturen begleitet, welche adäquate Dienste für den Zuwachs des Passagierflusses garantieren.

Die neue Ankunftshalle des Flughafens wurde im Mai 2006 eröffnet, unter Anwesenheit des Vizeministers für Transport Cesare De Piccoli und des Vizepräsidenten der Region Veneto Luca Zaina. Die Struktur hat dadurch die Kapazität an Passagier-Terminals mit einer Entwicklung von mehr als 100 Prozent verdoppelt. Die Intervention am Ankunftsterminal erlaubt zudem eine Entlastung des Platzes im Originalgebäude des Catullo, mit einem konsequenten Wachstum der Abflughalle, welche über eine Ausdehnung von mehr als 3000 Quadratmetern verfügen wird. Der Flughafen von Verona ist zudem mit einem Antinebelsystem ausgestattet, welches die Betriebsamkeit des Flughafens auch bei kritischen Sichtverhältnissen erlaubt, zumal es so gut ist wie auf anderen italienischen und internationalen Flughäfen. Dank dieses Systems, welches seit Anfang 2003 im Einsatz ist, ist es dem scaligerischen Flughafen möglich, in Kategorie IIIB zu arbeiten, was einer Sich von etwa 75 Metern entspricht.